Gartenbewässerung |
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Zur Gartenbewässerung habe ich in die Beete einen "Tropf-Schlauch" oder auch "Perl-Schlauch" verlegt. Da die Beete aber nicht zusammenhängend angelegt wurden, musste diese Perl-Schlauch getrennt an verschiedenen Stellen verlegt werden. Die Wasserzuführung übernimmt ein handelsüblicher Gartenschlauch. Der Gartenschlauch sollte aber nicht sichtbar sein, und so habe ich diesen unterirdisch in einem Leerrohr verlegt. Innerhalb der Beete kommt das Leerrohr mit dem Schlauch zum Vorschein. Den Austritt habe ich durch Steine verdeckt. Damit die Wassermenge dosiert werden kann, ist vor jedem Perl-Schlauch ein Regulierventil installiert.
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| In einem schmalen Graben (ca. 10 cm breit und 45 cm tief ) wurde ein 50 mm PVC-Rohr als Leerrohr verlegt, in dem später der Gartenschlauch eingezogen wurde. So kann der Gartenschlauch bei einem Defekt jederzeit ausgetauscht werden. Neben den geraden PVC-Rohren wurden Bögen von max. 45 Grad verwendet. Hier lässt sich der Gartenschlauch - die maximale Länge eines Leerrohrs sind ca. 7 Meter und 4 Bögen - noch einwandfrei durchschieben ohne Zuhilfenahme eines Zugdrahts. Auf dem Foto kann man so eben noch das graue PVC-Rohr erkennen. Auf Sand habe ich bei der Verlegung des Leerrohrs verzichtet, da der Boden keine Steine aufweist. Das Leerrohr hat ein geringes Gefälle zum zentralen Versorgungsschacht hin, um bei Frostgefahr den Schlauch entleeren zu können. |
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Die zentrale Versorgung bzw. Verteilung findet in einem im Boden eingelassenen, nach unten offenen Betonschacht statt. Hier laufen die Leerrohre mit den eingezogenen Gartenschläuchen zusammen. Den Betonschacht habe ich selber angefertigt. Dazu wurde eine Schalung aus beschichteten Spanplatten gebaut. Für die späteren Durchlässe für die Leerrohre sind an geeigneter Stelle Platzhalter (Styropor o.ä.) mit in der Schalung platziert worden. Anschließend wurde die Schalung mit Beton verfüllt. Die Kopplung der Schläuche erfolgt durch handelsübliche Schlauch-Stecksysteme. Durch das auseinanderziehen des Stecksystems können die Schläuche entleert werden. Eine automatische Entwässerung besteht noch nicht. Wird der Garten nicht bewässert, steht das Schlauchsystem ohnehin nicht unter Druck. | |
| Die Versorgung
des Systems übernimmt eine Gartenpumpe (Jetpumpe) die den benötigten Druck erzeugen kann
(max. 8 bar). Die Pumpe ist in einem ebenfalls selbst hergestellten, nach unten
geschlossenen Betonschacht untergebracht. Der Betonschacht ist überdacht, so das im
allgemeinen kein Regenwasser eindringen kann. Leckagen kommen aber schon mal vor. Deshalb
ist in dem Schacht an tiefster Stelle ein Ablauf vorgesehen. In dem Schacht sind der
Vorratsbehälter (Druckbehälter mit Druckschalter) Wasserfilter, Stromanschluß,
Absperrventil und Verrohrung untergebracht. Jetpumpe und
Druckbehälter wurden zusammen als Hauswasserwerk gekauft. Wegen der geringen Bautiefe des
Betonschachts wurden Pumpe und Druckbehälter nebeneinander verbaut. Das Wasser zur Gartenbewässerung kommt aus einer unterirdischen Zisterne, in die das Regenwasser des Hausdachs eingeleitet wird. Weil das Wasser Verunreinigungen enthalten kann, ist ein Wasserfilter in das Saugrohr installiert. Der Druckschalter sorgt für das Abschalten des Systems bei ca. 5 Bar, wenn der Vorratsbehälter gefüllt ist und das Einschalten, wenn der Wasserdruck unter 2 Bar fällt. Durch den Vorratsbehälter muss die Pumpe nicht sofort anlaufen, wenn z.B. nur mal eine geringe Menge Wasser (befüllen einer Gießkanne o.ä.) gezapft wird. Im Druckrohr ist ein Absperrventil integriert welches z.Z. noch von Hand betätigt wird. Damit lässt sich die Bewässerung in Gang bringen. Möglicherweise wird das Absperrventil auch mal durch eine elektrische Variante ersetzt.
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Wichtig: Bei Frost müssen Pumpe und Druckbehälter entleert und frostfrei gelagert werden. Durch einen Wasserhahn an tiefster Stelle innerhalb des Betonschachts, kann die Pumpe, Druckbehälter und dortige Verrohrung entleert werden. Ich baue die Pumpe und Druckbehälter dann ab und bringe diese an einen frostsicheren Ort. Die Verrohrung ist so gebaut, das durch das Lösen von zwei Verschraubungen die Pumpe und Druckbehälter ausgebaut werden können. Zum einfacheren Transport kann der Druckbehälter durch eine weitere Verschraubung von der Pumpe gelöst werden.
| ©Jochen Brühl | Stand: 24. Oktober 2010 |